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Wie der Ertrag berechnet wird
HoriSol nutzt die NOAA-Sonnenstandsformel, um für jede Stunde des Jahres die exakte Position der Sonne (Azimut + Elevation) für deinen Standort zu berechnen.
Wie läuft die Berechnung Schritt für Schritt ab?
- Für jede Stunde wird geprüft, ob die Sonne über dem gemessenen Horizontprofil liegt — falls nicht, ist das Modul verschattet.
- Aus der Sonneneinstrahlung (Direkt- und Diffusstrahlung) wird die theoretisch mögliche Energie berechnet.
- Verschattete Stunden werden je nach Diffusanteil teilweise mitberücksichtigt — auch ein verschattetes Modul liefert Diffuslicht-Ertrag.
- Die jährliche Summe ergibt den erwartbaren Ertrag in Kilowattstunden, ausgewiesen mit einem ±10%-Konfidenzband.
Woher kommen die Sonnendaten?
HoriSol bezieht die Einstrahlungsdaten je nach Standort aus der besten verfügbaren Quelle:
- PVGIS (EU Joint Research Centre) für Europa und Afrika
- NREL PVWatts für die USA
- NASA POWER als globales Fallback, falls die primäre Quelle nicht verfügbar ist
Mit welchen Annahmen rechnet HoriSol?
- Systemverluste: pauschal 18% (Wechselrichter, Leitungen, Verschmutzung, Temperatur)
- Strompreis, Einspeisevergütung und CO₂-Faktor: konfigurierbar, mit Länder-Voreinstellungen
- Bewusst konservativ gerechnet: die Amortisationsrechnung ignoriert z.B. künftige Strompreis-Steigerungen
Alle Annahmen im Detail — mit Formeln, Quellen und Grenzen: Methodik & Annahmen.